„Disrupt!“ lautet der Slogan vieler Unternehmen, seit dem innovative Plattformanbieter wie der Fahrdienst Uber oder AirBnB weltweit für Aufsehen, Unruhe und Umwälzungen auf den jeweiligen Märkten gesorgt haben. Oft werden bei disruptiven Geschäftsmodellen die bisherigen „Mittelsmänner“ (Verwaltungen, etc.), die für die Vermittlungen und Organisationen der Dienstleistungen zuständig waren, durch ausgefeilte Online-Plattformen ersetzt, die eigene ökonomische Ökosysteme sind und somit viel mehr als reine Online-Marktplätze. So hat das viel zitierte Uber die Taxizentrale und ihre Mitarbeiter*innen über Apps und eine Online-Plattform ersetzt – verkürzt gesagt.
Doch funktionieren disruptive Geschäftsmodelle auch in Bezug auf die Hochschullehre? Ich habe mir vorgestellt, wie ein Interview mit Hochschulverantwortlichen zu diesem Thema aussehen könnte 😉 (Untertitel einschalten!)

Karl Heinz Pape hat einen ähnlichen Fall beschrieben, in welchem der Online-Kursanbieter dem Modell der Kreisvolkshochschulen sehr nahe kommt und evtl. erheblichen Konkurrenzdruck ausübt: Udemy senkt Kurspreise unter Volkshochschul-Niveau

Community-Frage: Kennt ihr bereits Beispiele für Disruption im Hochschulbereich oder vielleicht in anderen Bereichen der Bildung?

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